Samstag, Oktober 28, 2006

Meine Geschichte als Computer- und Videospieler - Teil 4

Seit kurzem hatten wir also einen Pentium mit 450 MHz im Haus, einen High-End-Rechner! Unser erstes Spiel darauf war übrigens Need for Speed III: Hot Pursuit (siehe links), was grafisch natürlich extrem beeindruckend war, wenn man bedenkt, dass wir bis dahin nur einen 486er mit 33 MHz gehabt hatten, der schon seit Jahren hoffnungslos veraltet gewesen war.

Außer Dungeon Master hatte ich noch nie ein richtiges Computer-Rollenspiel gespielt, also noch nie eines, das in einer richtigen Fantasywelt spielt, mit Quests und so weiter, nicht bloß in einem Dungeon. Da ich mich ja so für Handlungsfreiheit begeistern konnte, hatte ich stets einen alten Power Play-Artikel über Ultima V im Kopf (das selbstverständlich nicht mehr erhältich war, auch die Ultima Collection fand sich nirgends), der mich in der Hinsicht beeindruckt hatte. Jetzt kam nach längerer Zeit wieder einmal ein klassisches, wunderschönes Fantasy-Rollenspiel heraus, das von der Fachpresse durchgehend gut bewertet wurde; es hieß Baldur’s Gate. Ich besorgte mir also diesen Titel, war aber bald ziemlich enttäuscht. Zu wenig lebendig schien mir die Welt, zu linear und eingeschränkt das Gameplay. Immerhin stütze ich mich noch immer auf den Artikel über Ultima V, und darin hatte nun einmal jeder NPC einen eigenen Tagesablauf und so weiter. Ich war überrascht, dass etliche derartige Features in einem Titel, der immerhin gut zehn Jahre später erschienen war, fehlten. (Ich sollte später sowohl an die Ultima-Spiele kommen, als auch Baldur’s Gate zu schätzen lernen – kein Grund also zur Beunruhigung.)

Anfang 2000 bekam auch ich einen Computer in mein Zimmer, einen Pentium 500. Bei dessen Grafikkarte war der Ego-Shooter Turok 2 dabei, was mich sehr freute. Richtig gespielt habe ich es aber nie; es gab nämlich einen Cheat, mit dem man den gesamten Level verdunkeln konnte, so dass er wirkte, als würde er in stockfinsterer Nacht spielen, mit dem Flammenwerfer in der Hand als einziger Lichtquelle (siehe rechts). Ich fand das ungeheuer atmosphärisch (am schönsten war es, wenn etwas in bunten Farben explodierte), und spielte dann meistens ein und denselben Level immer wieder mit diesem Cheat, während ich dazu Musik hörte. Ein bißchen krank, ich weiß, aber immehin bin ich somit heute wohl der einzige Mensch auf der Welt, der wenn er einen Song von den Corrs hört an brennende Dinosaurier denken muss.

Mein Lieblingsspiel zu der Zeit war aber Die Sims. Es war in seiner Art völlig neu und machte absolut süchtig. Nicht nur ich, sondern meine gesamte Familie war davon betroffen, was ungünstig war, da wir vier Leute waren, aber nur zwei Computer hatten.

In der Schule war Computerspiel-mäßig ebenfalls eine tolle Zeit angebrochen, da wir ab Schuljahresbeginn über einen Klassen-PC verfügten. Zuerst war eine BASIC-Version von Bomberman das Spiel der Stunde. Als Multiplayer-Titel ja sowieso erwiesenermaßen einer der spaßigsten Titel aller Zeiten, hatte es zusätzlich den Vorteil, dass es nicht nur zu zweit, sondern zu viert an einem PC spielbar war. Es wurde erst abgelöst, als ein anderer Klassenkollege das Freeware-Spiel Liero (siehe links) mitbrachte – eine Art Worms in Echtzeit und eines der besten Beispiele dafür, wie ein extrem simples Spielprinzip für tonnenweise Spielspaß sorgen kann; es war schon toll, nur zuzusehen. So bildeten die Burschen der Klasse (manchmal auch ein oder zwei „coole“ Mädchen) Pause für Pause eine Traube um den PC, und nicht selten blieben einzelne sogar freiwillig länger in der Schule, nur um ihre Revanche zu erhalten.

To be concluded...

Kommentare:

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